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Giordano auf dem Campo de Fiori 102 Giordano auf dem Campo de Fiori 202

Im Jahre 2000 pilgerte ich als guter Atheist, zusammen mit meiner damaligen Freundin Christiane, nach Rom zu Giordano Bruno.
Der gelehrte Mann war hier auf dem Campo de’ Fiori am 17. Februar 1600 auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.
Der Weltraum ist unendlich und das Universum ewig. Seine beiden Grundüberlegungen sind aus heutiger Sicht vielleicht nicht ganz korrekt und viele andere Gedanken von Bruno haben sich ebenfalls als falsch herausgestellt. Die Wissenschaft hat sich eben rasant weiterentwickelt. Aber für die damalige Zeit waren seine Ansichten eine Revolution, denn, und das war für die engstirnige Kirche unerträglich, ein “Jenseits” und ein “jüngstes Gericht”, gab es demnach nicht. Für die Kirche kreiste aber noch immer alles um die Erde, gewissermaßen um den “heiligen” Stuhl des Papstes und seinen Machtanspruch.
Die Ereignisse auf dem Campo de’ Fiori lagen 2000 nun genau 400 Jahre zurück und die Kirche hatte genug Zeit die Angelegenheit zu überdenken und als Mord zu verurteilen. Und wirklich, nach 400 Jahren gab es eine kleine Erkenntnis. Der päpstliche Kulturrat und eine theologischen  Kommission erklärten das Urteil nun auch aus kirchlicher Sicht als Unrecht. Leider gab es deswegen hier auf dem Campo de’ Fiori keine Freudenfeiern, dafür kreischten die Touristen einen Luftlinienkilometer weiter auf dem Petersplatz umso lauter, wenn der Papst dort eine Runde im Papamobil drehte.

 

 

Es ist daher kein Wunder, wenn ihr sehr viele bemerkt, welche trotz ihrer Gelehrten- und Priesterwürde
mehr nach dem Rindvieh, der Herde und dem Stalle riechen als diejenigen,
welche in Wahrheit Pferdeknechte, Hirten und Ackersleute sind.

Giordano Bruno 1548-1600

 

 

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Wer oder was ist die “Giordano-Bruno-Stiftung”?
Eine der Antwortvideos hier klick mich42 bei “Youtube”
(Lesen Sie auch die Kommentare um zu begreifen,
wie wichtig eine solche Arbeit ist)

Aktuelles: Aus dem Newsletter der Giordano Bruno Stiftung mit einem Hinweis auf eine Sendung von Thomas Klug:

NACHGEHÖRT: "EIN ATHEISTISCHES WORT ZUM MONTAG" (DEUTSCHLANDRADIO KULTUR)
 
"Deutschlandradio Kultur" strahlte diese Woche ein erstaunlich offenes und engagiertes "Atheistisches Wort zum Montag" aus. Wer die Sendung, in der neben dem Präsidenten der Evangelischen Akademie Berlin, Paul Nolte, auch gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon zu Wort kam, nachhören möchte, kann die entsprechende mp3-Datei unter folgendem Link herunterladen:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/03/29/drk_20100329_1930_6ef09a9a.mp3

(Sollte der Link in Ihrem Mailprogramm gebrochen sein, kopieren Sie ihn bitte vollständig in die Adressleiste Ihres Internetbrowsers, die Sounddatei sollte daraufhin automatisch geladen werden…)
Weitere Informationen zur Sendung finden Sie hier:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitfragen/1148865/
 

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von MIchael Schmidt-Salomon - und Helge Nyncke
aber Sie sollten dazu auch die Informationen auf dieser Seite anschauen hier rechts11
Da finden Sie alle Informationen über einen Skandal!
Übrigens gibt es dort auch den Text in englischer Sprache

 

 

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meint Peter Henkel in seinem Buch und eigentlich möchte ich diesem Titel
heftig widersprechen, denn wenn ich mit meinem Teleskop hinaufschaue,
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Sollten Sie also gern einmal mit mitstreiten wollen, so finden Sie hier
“Lauter gute Gründe gegen Gott und Glauben”

 

 

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für diese Lektüre selbst kein Physiker sein. Hier werden Theorien mit unserem aktuellen Wissensstand verglichen. Aufregender geht’s nicht. Und nebenbei bekommen Sie auch Einsteins “Relativitätstheorien” so erläutert, dass Sie sie Ihren Freunden bei der nächsten Party erklären können. Das wird Ihnen ganz sicher leichter fallen,
als zu beweisen, dass es einen gütigen Gott gibt.