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Der rasende Roland
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Es war meine erste Sendung im September 1995, Ort: das Dorf Mecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Wir warteten während der Sendung
händeringend auf unsere nächsten Gesprächsgäste, ein älteres Ehepaar. Als die beiden auch 10 Minuten vor dem Gespräch nicht am Ü- Ort waren, erreichte ich sie endlich telefonisch zu Hause. Beide waren sehr
überrascht und sagten, "aber Sie wollten doch zu uns kommen. Hat der junge Mann (damit war Peter Kiefer gemeint) uns so gesagt." Ich also ins Auto und losgedüst, die beiden abzuholen. Wir haben das
Gespräch etwas weiter nach hinten geschoben, und wenn die Polizei damals aufmerksam gewesen wäre, dann hätte ich mit Sicherheit mindestens einen Strafzettel bekommen (an einer langen Autoschlange links vorbei und
bei sehr dunklem Gelb mit den beiden über die Ampel). Im Autoradio hörte ich unsere eigene Sendung und konnte feststellen, jawohl, alles läuft glatt. Wir kamen gerade noch rechtzeitig. Roland Krüger
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Die Sache mit dem Mantel
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 Der gute Ausgang eines dummen Missgeschicks während der Recherchereise 2005 in Offenbach, hätte für Claus Bredel böse Folgen haben können,
wäre da nicht ein Engel im Spiel gewesen. Foto rechts: Ruslana (2. v. links) mit ihrer Familie
zum Text, der wochenlang auf der Offenbacher WebSide stand
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Warum es in Klingenthal plötzlich dunkel wurde
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Wir sendeten am 23 Februar 2002 aus einem kleinen kuschligen Holzhäuschen,in Klingenthal,
heute ein Restaurant, früher die Dorfschule. Ich moderierte und hatte wirklich bis fast zum Schluss das Gefühl, durch eine rundherum harmonische Sendung zu führen. Wir hatten viele Gäste, der Kamin flackerte und draußen fiel seit Beginn der Sendung unaufhörlich der Schnee. Sehr romantisch, ich weiß noch, dass ich auf die Uhr blickte, noch zehn Minuten, der letzte Gast, der Bürgermeister! und vor dem Fenster die Straßen und Häuser schon dick weiß eingepackt. Noch einmal Rotlicht, ich holte Luft, - und dann wurde es mit einem Mal dunkel. Vor mir brannte eine Kerze, für
Sekunden war es totenstill, die Gäste hielten den Atem an. Was war passiert? Um dem Bürgermeister die Zufahrt zum Übertragungs-Ort frei zu schaufeln, brummte ein Schneeflug durch die an sich still gelegte
Straße. Da schon so viel Schnee gefallen war, bemerkte der Fahrer des Schneepfluges das dicke Strom- und Sendekabel nicht, das quer über das kleine Gässchen zum Verteilerkasten gezogen war – und
durchtrennte es kurzerhand mit seinen scharfen Schaufeln. So hatten wir ein Sendeloch von ein paar Minuten, so schnell war das Kabel nicht zu kitten und auch die Berliner Senderegie brauchte ein paar Sekunden, um zu
reagieren. Immerhin: Der Bürgermeister hat uns das durchschnittene Kabel ersetzt! Nana Brink
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Petrus führt Regie
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10. Mai 1997: Ich bin Jürgen Rothe, Toningenieur und mit dem Ü-Wagen unterwegs im schönen Stadtchen Plön
in Schleswig-Holstein. Die Sonne strahlt wie unsere
Gesichter. Beste Bedingungen für unsere "Open Air"-Veranstaltung. Pünktlich zu Sendebeginn bläst Petrus plötzlich dunkle Wolken über den Marktplatz, auf dem unser Ü 34 neben einer kleinen Bühne steht.
Eine Brassband sorgt für einen flotten Sendeeinstieg. Der Toningenieur wundert sich über den immer dünner werdenden "Sound" der Band und überprüft die technische Anlage.
Ein Blick aus dem Fenster bringt Aufklärung. Ein Musiker nach dem anderen zollt dem heftig einsetzenden Platzregen seinen Tribut und rettet sich und sein Instrument ins Trockene.
Nur das Sousaphon bleibt- John Philipp Sousa sei es gedankt- mit seinem nach vorn zeigenden Schalltrichter unerschütterlich stehen und bläst und bläst.
Eine Windboe fegt die große Funkuhr von der Bühne und entreißt dem zuständigen Redakteur Jürgen Schiller das Sendemanuskript. Mit einem zirkusreifen Zwischenspurt
über den Marktplatz holt er es sich zurück und erhält spontanen Beifall des Publikums, über den sich Moderatorin Silke Becker sehr wundert, die sich gerade von ihrem
Gesprächspartner das Rezept von "Schwarz-sauer" erklären lässt. Als wäre nichts geschehen liegt der Marktplatz nach einigen Minuten wieder im schönsten Sonnenschein.
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Die Sache mit dem Tesafilm

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In der Stadt P. in Sachsen, den vollen Namen verschweigen wir hier respektvoll, bekamen wir eine Anzeige. “Schuld” war unser
Kollege Roland Krüger, weil er mit Tesafilm ein DinA3-Plakat an einen Lattenzaun geheftet hatte. Die Sache konnte abgewendet werden. Um so lieber posierte Roland in den Wochen und Monaten danach in vergleichbaren
Situationen in Städten mit wesentlich freundlicheren Verwaltungen. von Links: Eichstätt und Parchim 2003, Freiberg und Neuwied 2002 
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Paranormale Tonbandstille
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Im März 1998 hatte ich bei einer Recherchefahrt rund um die Müritz in Mecklenburg - Vorpommern mit meinem
DAT-Rekorder verschiedene Ton-Aufnahmen gemacht. Am Abend im Hotel hörte ich sie in Ruhe ab und protokollierte alles. Irgend etwas hinderte das Band daran zurückzuspulen und beim Herausnehmen riss es. Als ich im
Funkhaus unseren Technik-Kollegen Frank Schönsee um Hilfe bat, war seine Antwort einige Tage später verblüffend. “Deine DAT-Cassette”, sagte er, “ist nicht nur leer, sie ist fabrikneu. Wir haben sie gemessen. Auf
dem Band war noch nie ein Tonsignal. Du musst die Kassette verwechselt haben”. “Unmöglich”, sagte ich. “Durch das Zerreißen habe ich sie doch markiert, ein Irrtum ist ausgeschlossen.” Er lachte nur und glaubte
mir kein Wort. Alle Aufnahmen mussten wiederholt werden. Einige Monate später rief er mich an. Da sei schon wieder jemand und erzähle die gleiche Geschichte. Jetzt lachte ich und glaubte ihm jedes Wort.
Fazit: Bei der Deutschlandrundfahrt geht es nicht immer mit rechten Dingen zu. Claus Bredel
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Was Robert fast umgeschmissen hätte
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Während der Sendung am 4. März 2000 in Osnabrück, inmitten der Faschingszeit, drückte Moderator Claus Bredel
auf eine Taste, um mit dem Toningenieur Robert Schurmann im Ü32 zu sprechen. Aus dem kleinen Lautsprecher kam nur ein Schrei und ein hektisches: „Jetzt nicht!“. Ulf Dammann, der Redakteur eilte sofort hinaus, um
nachzuschauen was da los ist. Er kam noch rechtzeitig, denn einige betrunkene Jugendliche versuchten gerade den kleinen VW-Bus umzuwerfen, unseren Ü-Wagen. Fasching in Osnabrück. Augenblicke später hätten es auch
die Hörer mitbekommen.
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Baron Münchhausen lügt nicht!
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Am 11. Mai 2002 regnete es in Bodenwerder an der Weser in Strömen. Baron Münchhausen, alias Adolf Hahn, versprach, das Wetter
würde sofort gut sein, wenn er mit seiner Tafelrunde erscheint. Konnten wir einem Münchhausen glauben? Wir bauen draußen auf, sagte ich. Merkwürdigerweise folgten alle widerspruchslos dieser Aufforderung, aber
man sahen ihren tropfnassen Gesichtern an, dass sie mich für völlig verrückt hielten. Als Adolf Hahn erschien, regnete es immer noch. Das klappt nur, wenn ich meinen Münchhausen-Rock anhabe, erklärte
er selbstsicher. Er zog ihn an und - ungelogen - die Sonne lachte den Rest des Tages. Wir waren Teil eines kleinen Festes an der Weser. Soweit so gut, aber dann schalteten
alle Bratwurststände plötzlich gleichzeitig ihre Grillgeräte an und der Strom brach zu Beginn der Sendung zusammen. Raimund Becker rannte zum Sicherungskasten ins
Haus. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte. Claus Bredel
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Lutz Bunk starb leider im Dezember 2010
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Mein Name: Lutz Bunk. War´n ´s 15 Rundfahrten ? Der Flug am Paraglider über den Königssee, über Nord-
und Ostsee schießend mit Seenotrettungskreuzern, ein Traum; ein Albtraum Winterberg im Sauerland, 10. Dezember, ein kaltes Zimmer in einem Spukhotel, kein Schnee sondern nasser Sturm wie feuchte Wickel, ein
Trennungsgespräch mit der Freundin am Handy, in die nackte Glühbirne über dem Bett starrend. Mir geht´s nicht gut, nachmittags eine Magenspieglung, der Arzt des Olympia-Stützpunktes strahlt: „Unglaublich“, ruft er
durch die Sonde in den Magen schauend. Panik kommt auf. „Enorm“, ruft er. Die Panik steigert sich. „Was für ein Weihnachtsgeschenk“, jubelt er, „Sie haben da ein niedliches Hautläppchen im Magen, das findet man
unter 10 000 Magenspiegelungen vielleicht einmal, vollkommen harmlos.“ Danke. Drei Stunden später an Bord eines Olympiaviererbobs, mit 120 km/h und sechs G, dem Sechsfachen des Körpergewichts durch die Kurven.
Zweimal. Das Eis der Bobbahn giftig grün, im Flutlicht glitzernd wie ein arktischer Geburtskanal.
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Brink trifft Brinkmann

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 Unser Kollege Peter Kiefer bekam 2002 einen Preis für ein Gedicht, dass er verfasst hatte. Er gab deshalb seinen Moderations-Dienst vom
19. Oktobert 2002 zurück und Nana Brink sprang für ihn ein. Übrigens nicht ganz so begeistert, denn es ging nach Torgelow und sie lebte mit dem Vorurteil, dass es dort oben im Winkel von Mecklenburg
-Vorpommern nicht sonderlich spannend werden würde. Das war ein Irrtum, wie wir
heute wissen. Reimen Sie sich die Geschichte anhand der vorliegenden Bilddokumente bitte selbst zusammen. Sie beginnt links mit einem Gesprächspartner der Bundeswehr namens Kay Brinkmann. Brink trifft
Brinkmann? Es musste dann wohl so kommen, wie es kommen musste. (Fortsetzung nächste Spalte)
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Die 600. Sendung mit schicksalhafter Begegnung

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Die 600. Sendung am 30.12. 2006 nutzten unsere vier Moderatoren dazu, einige Geschichten zu erzählen.
Dabei kam es zu einer ersten Begenung zweier Hoffnungsträger. Am Ende der Fotoseite zur 600. Sendung werden Sie den entsprechenden Ausschnitt der Sendung hören können. Hier gehts lang 
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